Die Gemeinde Rue liegt auf halbem Weg zwischen Lausanne und Fribourg am Pilgerweg nach Sankt Jakob von Compostella und präsentiert ihre Geschichte anhand ihres kulturellen baulichen Erbes. Rue wurde zwischen 1264 und 1271 gegründet.

Es erlangte den Status einer Stadt dank dem Recht, die Steuern im Voraus zu erheben, was ablesbar ist an den interessanten alten Gebäuden. Bei einem Rundgang durch das Städtchen trifft man auf zahlreiche Bauten aus dem 17. Jahrhundert, die Zeugen der reichen Vergangenheit dieses Gemeinwesens sind. Das Schloss, das erstmals 1152 erwähnt wurde, besteht aus einem Hauptgebäude, einem Anbau im Südosten, zwei Innenhöfen, einem Ziehbrunnen und einem Schlossturm, an den das Portal, die Gesindewohnungen und das Gefängnis anschliessen. Bis zum 14. Jahrhundert war das Schloss im Besitz von zwei Familien, die es im 16. Jahrhundert der Obrigkeit von Fribourg überliessen, diese versteigerte es 1856. Anschliessend gehörte das Schloss einem Adligen von Fribourg, dann einer in der Landwirtschaft tätigen Familie, die es 1873 abtrat an Ernest Ferber, einen Industriellen aus Lyon. Die Nachkommen von Ernest Ferber verkauften es 1983 an Eric Traber, der die vorangegangenen Restaurierungen grosszügig fortsetzte. In dieses bewundernswert renovierte Schloss dürfen wir Sie einladen.

Accès itinéraires touristiques et histoire: www.rue.ch